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Zwingername:

Fenja vom Slater Land

Rufname:

Bluna

Spitzname:

Blue

Geschlecht:

weiblich

Wurftag:

23. Juli 2003

Geburtsort:

Parchim (Mecklenburg – Vorpommern)

Rasse:

Deutscher Schäferhund

Fellfarbe:

schwarz-braun

Gewicht:

z.Zt. 34 kg

Größe:

63 cm Widerrist

Hobbys:

Hundesport, Kunststückchen, Laub + Heu fangen, Ballspiele

Besitzerin:

Anita Kijek

Erfolge:

Begleithundprüfung

Wachhundprüfung

Fährtenprüfung 1

Fährtenprüfung 2

Fährtenprüfung 3 (mehrmals)

1. Platz 2000 m Geländelauf (THS)

Bestandener Wesenstest des Vereines „Tiere helfen Menschen“

Bestandener Wesenstest bei „Helfer auf vier Pfoten“ des DVG

Ein V2 bei der Vereinsschau der OG Langenberg

Schnellster Hund des Tages beim Hunderennen im PSK Witten

Bevorstehende

Prüfungen:

Stöberprüfung 1 - 3

Blunas Eltern:

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Mutter: Mandy vom Oldtimer

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Vater: Zito vom Slater Land

Bekannte Geschwister:

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Jüngerer Bruder (von 2005): Xamp vom Oldtimer

Hier geht es zu Blunas . . .

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Fotos

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Videos

Blunas Sportarten

Meine Hündin Bluna wird auf folgende Arten beschäftigt:

Unterordnung

(Mit eingebauten Elementen aus dem Obedience)

Blue liebt die Unterordnung.

Sobald ich leise ein „Fuß“ Kommando gebe, klebt sie förmlich an meinem Bein.

Sie läuft sehr aufmerksam und schaut mir meist tief in die Augen.

Manchmal merke ich sogar, wie sie den Atem anhält, um bloß kein weiteres Kommando von mir zu verpassen.

Mit ihr macht die Unterordnung auch MIR einen unheimlichen Spaß!

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Doch das war nicht immer so.

Sie lief zwar von Anfang an freudig, jedoch nicht so wirklich konzentriert.

Ans „in die Augen schauen“ war auch nicht zu denken.

Erst nachdem ich mir gründlich Gedanken gemacht hatte und zu der Erkenntnis kam, dass in meinem Hund auf jeden Fall „mehr“ stecken muss, stellte ich ihre Ausbildung in der UO komplett um.

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Dafür war es erforderlich, einige Schritte in der Arbeit mit ihr zurückzugehen.

Ich begann also mit Konzentrationsübungen AUSSERHAUB des Platzes, übte mit ihr das „Kuck“ ein und lief immer nur sehr kurze UO - Sequenzen.

 Und: ich entdeckte für mich das Clickertraining.

Damit wurde es mir möglich, ihre hochkonzentrierten Phasen punktgenau zu bestätigen.

Heute sind wir durch diese Art der Arbeit ein vieeeel besseres Team und man merkt, wie sehr ihr die UO Spaß macht

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Fährtenarbeit

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In der Fährte hatten wir Anfangs sehr große Probleme!

Blue ist nämlich ÜBERHAUPT NICHT verfressen!

Und wie fängt man mit der Fährtenausbildung an, wenn die Schülerin die Leckerlies stets auf dem Acker liegen lässt???

Egal, ob es leckere Fleischwurst, Käse oder Pansendrops waren, die Hündin fand diese Sorten immer nur die ersten Male annehmbar!

Und dann konnte ich mir etwas NEUE Futtersorten einfallen lassen.

Ich war wirklich am Verzweifeln!

Es ging soweit, dass ich für mich beschloss, die Fährtenarbeit aufzugeben, da ich nicht gewillt war, den Hund zu etwas zu zwingen, wozu er keinerlei futtertrieblichen Voraussetzungen mitbrachte.

Und dann, eines Sonntag nachmittags, kam ich per Zufall auf eine zwar aussergewöhnliche, jedoch rettende Idee.

Ich war bei meinen Eltern und meine Mutter war gerade dabei, unseren Hunden das „Wochenend-Eigelb“ in einem Schälchen zu reichen.

Als ich sah, wie GIERIG beide ihre Schalen leerschlabberten, fiel es mir wie Schuppen von den Augen!

DAS war es! EIGELB hieß das Zaubermittel!

Also begann ich, kurz vor der Fahrt in die Fährte eine Art „Cocktail“ für meine Hündin zu mixen (bestehend aus Eigelb und Wasser) und diesen in eine saubere Sprühflasche zu füllen.

Anstatt der Wurst auf der Fährte gab es dann alle paar Meter einen Sprühstoß in den Fußstapfen.

Als „Jackpot“ am Ende wurde dann das Resteigelb in eine Tupperdose mit Deckel gefüllt, die Bluna dann nach vollbrachter Arbeit austrinken durfte.

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Und siehe da! Der Hund fing an zu suchen, als hätte er sein Leben lang nichts Anderes getan.

Sehr geholfen hat uns einige Zeit später ein Fährtenseminar, welches ich in einer befreundeten SV Ortsgruppe besuchte.

Alex Bick, der mit seinen Rottis mehrfacher Deutscher Meister im FH-Bereich ist, hat mir SEHR gute Tipps gegeben, Blue als „KEINESWEGS hoffnungslosen Fall“ bezeichnet und mir damit erneut Mut gemacht.

Nachdem ich eine sehr lange Zeit nach Alex’ Methode gearbeitet habe, merkte ich jedoch, dass meine sensible Hündin leider sehr von meinen Hilfen und leichten verbalen Korrekturen im Training abhängig wurde, die ich ja nun leider in den Prüfungen nicht mehr geben konnte.

Dann fiel mir das Buch “Fährtentraining für Hunde” von Armin Hölzle in die Finger und ich beschloss nach dem Durchlesen, ein Seminar von ihm zu besuchen.

Dieses Seminar zeigte mir, wie sehr man sich bereits während des Legens der Fährte disziplinieren muss, um dem Hund die Arbeit nicht unnötig schwer zu machen oder ihm damit unbewusst zu helfen !

Heute lasse ich Blue in der Fährte völlig selbständig arbeiten. Keine Hilfen, kein Reden und keine Korrekturen mehr.

Und ich merke, wieviel wohler sie sich dabei fühlt. Inzwischen sucht sie sehr ruhig & konzentriert und verweist sicher Gegenstände.

Wir laufen Fährtenprüfungen und starten in der Fährte auf Pokalkämpfen....Was will man mehr?

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Stöbern

Mit dem Stöbern haben wir erst Ende 2007 angefangen.

Es ist für Bluna und mich auf Spaziergängen eine tolle Abwechslung. Ich habe meine Gegenstände, Leckerlies und natürlich den Clicker stets dabei.

Das Tolle am Stöbern ist, dass man dafür kein riesiges Gelände braucht, welches möglichst auch noch wenig begangen wird.

Jedes Mal, wenn ich eine Fläche von ca. 30 x 30 Metern finde, kann ich mit Blue üben.

Die Hündin liebt das Stöbern.

Es ist etwas „actionreicher“ als das Fährten und sie findet es klasse, so selbständig arbeiten zu können.

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Da sie inzwischen (auch durch die Fährtenarbeit) Gegenstände recht sicher verweist, musste ich ihr im Grunde nur noch beibringen, dass sie genau DORT suchen soll, wo ich sie hinschicke.

Ich habe mich entschlossen, den gängigen Ausbildungsweg des Österreichischen „Gegenstandsrevier“ zu übernehmen, bei dem der Hund nicht in Quadranten geschickt wird, sondern in Zick-Zack-Linien die Fläche absuchen muss.

Dazu muss der Hund sich sehr genau auf meine Handbewegungen konzentrieren, um die Richtung des Suchbereiches richtig zu interpretieren.

Blue macht das inzwischen auch ganz gut.

Wachhundausbildung

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Die Wachhundausbildung ist, obwohl sie schon sehr lange in der VDH – Prüfungsordnung vertreten ist, in den Hundesportvereinen leider wenig bekannt.

Doch mir war sie nie fremd, da mein Heimatverein, der THSV Travemünde e.V. diese tolle Art des Hundesports schon viele Jahre anbietet.

Und so musste ich auch nicht lange überlegen, als ich für Bluna eine actionreiche Alternative zum Schutzdienst gesucht hab.

Die Anweisung vom Tierarzt lautete: „Keine Meterhürden und Schrägwände mehr springen!“.

Dafür ist die WH - Ausbildung ideal, denn der Hund MUSS dieses dabei auch nicht tun.

Trotzdem darf sie bellen, laufen und den „bösen Mann“ verjagen *lach*

Für Blue genau das Richtige.

Und so haben wir angefangen, Bluna auf WH umzustellen.

Das Training unterschied sich dabei nicht besonders vom Schutzdienst, den sie vorher kannte.

Sie wurde weiterhin mit einem Ärmel oder Beisskissen bestätigt, wenn sie toll verbellte.

Bluna musste nun lediglich lernen, eine Tasche zu bewachen und gewöhnte sich schnell an eine Laufleine.

Alles andere war für sie als ehemaligen VPG – Hund überhaupt kein Problem.

Und so bestanden wir nach nur wenigen Monaten Training eine hervorragende Wachhundprüfung

Bei dem zweiten Teil, dem „Bewachungsteil“, erreichten wir sogar die VOLLE Punktzahl.

Ich war mächtig stolz auf meine kleine „wache“ Maus :)

Flyball

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Zum Flyball sind wir gekommen, nachdem wir uns mit ein paar Vereinskollegen im Sommer 2005 ein Turnier des „NRW Flyball – Cups“ angeschaut haben.

Ich war von der Stimmung und dem Spaß, den die Hunde dabei hatten, total begeistert!

Lange Zeit versuchte ich, eine Flyball – Gruppe in meiner Nähe zu finden. Vergebens.

Und so besuchte ich Seminare, las Bücher und schaute mir etliche Trainingsvideos an.

Schließlich beschloss ich, die Sache selbst in die Hand zu nehmen, und opferte im Frühjahr 2007 mein Erspartes, um mir eine 2-Loch-Box, Hürden, Stangen, etc selbst zu kaufen.

Nun konnte das Training beginnen.

Mit freundlicher Genehmigung meines Vereines, des PHV Oberhausen – Osterfeld, konnten wir im August 2007 eine eigene kleine Trainingsgruppe eröffnen.

Bluna hat bei dieser Sportart unheimlich viel Spass!

Sie hat das Prinzip nach nur wenigen Übungsstunden verstanden und weiß genau, wie sie den Ball aus der Maschine zu holen hat.

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Da die Hürden beim Flyball sehr niedrig sind (sie läuft da fast drüber) kommen wir auch mit der Anweisung des Tierarztes nicht in die Enge.

Ich würde mir wünschen, dass diese klasse Sportart einen etwas größeren Bekanntheitsgrad erreicht, denn man kann einen ballverrückten Hund optimal damit auslasten.

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Turnierhundsport (THS)

Auch der Turnierhundsport ist für Bluna und ihren Hüft-Befund eigentlich nicht drin.

Da man aber bei einem Lauf durch den Wald im schönen Trab nicht springen muss, sondern die Muskulatur schön trainiert, ist die Disziplin “Geländelauf” genau das Richtige für sie.

Bluna ist quasi der “Leihund” für meine Freundin Jessica (ich persönlich HASSE Langlauf *grins*), wenn auf einem THS Turnier ein 2000m/5000m - Läufer für eine Mannschaft gebraucht wird.

Bei ihrem allerersten Turnier im August 2009 haben die beiden Mädels jedenfalls zusammen auch gleich den 1. Platz abgeräumt *hihi*

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Blunas “Nebenjobs”

Blunas wichtigster ehrenamtlicher „Nebenjob“ ist für die Aktion „Helfer auf vier Pfoten“ von Royal Canin und dem DVG.

Daran dürfen nur Hunde von DVG –Mitgliedern teilnehmen, die ein besonders liebes Wesen haben.

Denn: es geht um Besuche von Kindereinrichtungen wie Kindergärten, KiTas oder Schulen.

Die Hauptidee dahinter ist, den Kindern einen verantwortungsvollen Umgang mit Hunden beizubringen.

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Sie sollen z.B. lernen, dass man immer fragen muss, bevor man einen fremden Hund anfasst, dass ein Schwanzwedeln nicht immer Freude bedeutet oder dass man bei einem Sprint gegen einen Hund immer verliert.

Auch hier müssen sich die teilnehmenden Hunde einem Wesenstest unterziehen.

Dieser wird von einer Tierärztin durchgeführt und geht über einen ganzen Tag

Für mich persönlich, war es die anspruchsvollste Wesensüberprüfung, die ich je erlebt habe!

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Bei Blunas Test in Recklinghausen sind damals 4 von 9 Hunden durchgefallen.

Doch meine superliebe Maus hat problemlos bestanden und damit bewiesen, dass sie einer der kinderfreundlichsten Schäferhunde der Welt ist *grins*

Nun sind wir ein Teil des NRWler Teams von „Helfer auf vier Pfoten“ und dürfen offiziell Kindereinrichtungen besuchen.

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Das gefällt Bluna ganz besonders, da sie Kinder einfach nur klasse findet. Die schmeißen immer so fleißig den Ball und rennen ihr hinterher, wenn sie die „Beute“ im Maul hat.

Das ist für sie das Größte!

Zum Lesen der Presseberichte über unsere Einsätze in Schulen und Kindergärten, bitte auf Dies und Das gehen.

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Viele Monate lang hat Blue zusätzlich auch in einem Altenpflegeheim als sog. “Besuchshund” gearbeitet.

Diese Aufgabe hat uns beiden auch sehr viel Spass gemacht, jedoch können wir sie aus Zeitmangel leider nicht mehr ausüben.

Der Verein „Tiere helfen Menschen e.V.“ organisiert sogenannte „Hundebesuchsgruppen“, die Besuche in verschiedenen Institutionen durchführen.

Bevor der Hund in eine solche Gruppe aufgenommen wird, muss er sich einem Wesenstest des Vereines unterziehen.

Diese Prüfung hat meine Hündin ohne Probleme bestanden und so besuchten wir regelmäßig ein Altenheim in Essen – Kettwig.

Hier dürfen die Senioren die Hunde füttern und sie holen sich bei ihnen ihre Streicheleinheiten ab.

Außerdem stellten wir unsere Hunde in der Mitte eines Stuhlkreises vor, zeigten Kunststückchen und bindeten die alten Menschen in unsere Gehorsamsübungen mit ein.

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Später am Tag wurden dann Stationsbesuche gemacht, bei denen die bettlägerigen Bewohner ebenfalls besucht wurden.

Diese eine Stunde im Altenheim ist trotz Spassfaktor sehr anstrengend für meinen Hund gewesen. So viele Gerüche, so viele Hände, so viel Eindrücke.

Nach einem Besuchstag war Bluna meist total k.o.

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